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Südtirols Almen in Zahlen

Rund 13% der Südtiroler Almen werden von einer Interessentschaft bewirtschaftet. Im Bild die Klosteralm oberhalb von Karthaus im Schnalstal.
Rund 13% der Südtiroler Almen werden von einer Interessentschaft bewirtschaftet. Im Bild die Klosteralm oberhalb von Karthaus im Schnalstal.

Annähernd konstante Viehbestände

Auf Südtirols Almen lassen sich zwei Entwicklungen feststellen: Die Anzahl an bewirtschafteten kleinen Privatalmen nimmt leicht ab. Im Gegenzug werden auf einigen größeren Almen wieder mehr Großvieheinheiten gesömmert als noch vor ein paar Jahren. Der insgesamt gesömmerte Viehbestand bleibt seit Jahren nahezu unverändert.

Viele kleine Privatalmen 

In Südtirol gibt es rund 1.700 Almen. Mehr als zwei Drittel der Almen (71%) sind Privatalmen, 13% der Almen werden von einer Interessentschaft geführt. Rund 7% der Almen sind im Miteigentum und weitere 8% sind im Besitz einer Öffentlichen Körperschaft. Die restlichen knapp 3% der Südtiroler Almen verteilen sich auf die Domäne, die Kirche oder andere Eigentumsformen.

1.500 bewirtschaftete Almen

Im Jahr 2025 wurde auf knapp 1.500 Almen zumindest 1 Großvieheinheit gesömmert. Im Juli 2025 waren 1.499 Almen mit Rindern, Schafen oder Ziegen bestoßen. Auf den allermeisten Almen sind Rinder anzutreffen. 109 Almen beherbergen ausschließlich Kleintiere (Ziegen und/oder Schafe). Hinzu kommen einige wenige Almen, auf denen einzig Pferde oder Esel gealpt werden. 

Die Zahl der bewirtschafteten Almen nimmt im langjährigen Vergleich leicht ab. Im Vergleich zu der benachbarten Provinz Trient (https://www.provincia.tn.it/Argomenti/Agricoltura-e-prodotti-alimentari) ist dieser Rückgang aber deutlich geringer.

Auf 845 Almen weidete im Sommer 2023 ein Viehbestand von bis zu 20 GVE. Auf diesen kleinen, landschaftsprägenden Almen findet sich insgesamt nur ca. 16% des gealpten Viehbestandes. Im Gegensatz zu den vielen kleinen Almen werden auf landesweit 21 Almen zu Sommerbeginn mehr als 200 GVE aufgetrieben.

Milchviehalmen sind selten

Melkalmen sind in Südtirol selten. Zurzeit werden vom Südtiroler Sennereiverband 65 Milchviehalmen betreut. Die Anzahl an gemolkenen Kühen ist in den vergangenen 20 Jahren mit rund 2.300 ziemlich konstant geblieben bzw. leicht angestiegen. Hauptsächlich werden vor Ort Schnittkäse, Butter, Graukäse und neuerdings Spezialitäten wie Weichkäse, Frischkäse u. ä. produziert. 

Auf den Südtiroler Milchviehalmen wird jährlich rund 2,5 Millionen Liter Almmilch verarbeitet, woraus ca. 250 Tonnen Alpprodukte gewonnen werden. 

Im Jahr 2023 wurden auf 41 Almen 15 oder mehr Kühe gemolken.

Die großen Milchviehalmen befinden sich vorwiegend im Vinschgau sowie im Großraum Wipptal/Pfunderer Berge.

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