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Waldatem

Eine Initiative des Landesforstdienstes

Dekorative Grafik

Der Wald atmet. Und wir mit ihm.

Der Wald ist Lebensraum und selbst ein lebendiges Wesen. Er atmet und arbeitet, beschützt und stabilisiert, entwickelt und verändert sich. Der Wald erbringt viele Leistungen, die wir Menschen zum Überleben benötigen. Die Kampagne WALDATEM erzählt von dieser tiefen Verbindung zwischen Mensch und Wald. Vom engen Zusammenwirken, den Stärken und Verletzlichkeiten unseres Waldes. Nur wenn wir dem Wald verantwortungsvoll begegnen und ihn nachhaltig bewirtschaften, kann der Wald weiteratmen – und wir mit ihm.

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Der Wald ist ein wahres Multitalent. Er reinigt die Luft, speichert Wasser und schützt uns vor Naturgefahren. Als natürlicher Klimaschützer entzieht er der Atmosphäre CO₂ und reguliert das Klima. Er liefert den nachhaltigen Rohstoff Holz und bietet vielen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Der Wald ist Rückzugsort, Wirtschaftsfaktor und Schutzschild. Wir brauchen den Wald, und der Wald braucht uns.

Bildtext: Dichter Nadelwald mit moosbedecktem Waldboden in Südtirol. (Foto: LPA/Benjamin Pfitscher)

Der Wald als Lebensraum

Über die Hälfte der Südtiroler Landesfläche ist von Wald bedeckt. Vom Mischwald in der Talsohle bis zum Lärchen-Zirbenwald in den obersten Lagen: Über 100 Waldtypen gibt es in Südtirol, die sich je nach Standort unterscheiden. Die unterschiedlichen Wälder prägen unsere Landschaft und bilden die Lebensgrundlage für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Gebirgswald mit Bachlauf zwischen dicht bewachsenen Berghängen. (Foto: LPA/Benjamin Pfitscher)

Im Wald lebt die Vielfalt

Von der Baumkrone bis tief in den Boden: Der Wald beheimatet die größte Artenvielfalt in Südtirol. Tausende Arten von Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen leben im Ökosystem Wald zusammen. Sie beeinflussen sich gegenseitig und sind voneinander abhängig.

Der Wald reguliert das Klima

Der Wald reguliert das Klima

Unser Wald ist der größte Klimaschützer im Land. Die Bäume holen das Kohlendioxid aus der Atmosphäre und binden den Kohlenstoff über Jahre im Holz und im Waldboden. Wie eine Klimaanlage kühlt und filtert der Wald die Luft und reichert sie mit Sauerstoff an, den wir zum Atmen brauchen. Der Waldboden speichert den Niederschlag und verwandelt ihn zu reinem Trinkwasser.

Ein großer Stein wird vom Wald aufgehalten – Der Wald wirkt als natürlicher Schutz vor Naturgefahren. (Foto: Landesforstdienst)

Der Wald schützt uns vor Naturgefahren

Ohne Wald könnten wir an vielen Orten in Südtirol nicht in Sicherheit leben. Er ist ein natürlicher Sperrriegel und schützt uns vor Naturgefahren wie Hochwasser, Muren, Steinschlägen und Lawinen. An den steilen Berghängen halten die Wurzeln der Bäume das Erdreich fest. So stabilisieren sie den Boden und verhindern die Erosion.

Spannende Fakten zum Wald in Südtirol

Waldreich

 51 % der Südtiroler Landesfläche ist von Wald bedeckt.

Lebendige Vielfalt

Südtirols Wälder sind der Lebensraum mit der höchsten Artenvielfalt im Land.

Schutzwald

Über die Hälfte des Waldes in Südtirol hat eine Schutzfunktion.

Kohlendioxid-Senker

Südtirols Wald bindet 62.585.000 Tonnen Kohlenstoff. In Südtirol verursacht jede Person den Ausstoß von etwa 7,4 Tonnen CO₂ pro Jahr.

Waldtypen

In Südtirol gibt es 111 Waldtypen. Sie unterscheiden sich in der Zusammensetzung der Baum- und Pflanzenarten.

Baumarten

Die Fichte ist mit einem Anteil von 60 % die häufigste Baumart in Südtirol. Es folgen die Lärche, Kiefer und Zirbe.

Wasserspeicher

Südtirols Wälder speichern die dreifache Menge des Wassers wie der Reschensee.

Temperaturpuffer

Im Sommer ist es Wald bis zu -6 Grad Celsius kühler als im Freien.

Person entspannt sich auf einem Waldweg und atmet die frische Waldluft ein (Foto: LPA/Benjamin Pfitscher)

Der Wald schenkt Entspannung

Ob Wandern, Joggen, Spielen oder Biken: In nächster Nähe lädt der Wald zum Erholen und zu Freizeitaktivitäten ein. Wir alle haben freien Zutritt zum Wald. Als Gäste des Waldes betreten wir jedoch Privateigentum und einen sensiblen Lebensraum, in dem wir uns achtsam bewegen sollten.

Forstarbeiter fällt einen Baum mit einer Motorsäge im Wald. (Foto: LPA/Benjamin Pfitscher)

Der Wald liefert den Werkstoff Holz  

Holz lässt sich vielfältig als Baumaterial oder Brennstoff verwenden. Dabei punktet es mit vielen Vorteilen: Holz wächst nach, ist umweltfreundlich und kann klimaschädlichere Materialien wie Beton oder Stahl ersetzen. Die Verwendung von heimischem Holz stärkt lokale Kreisläufe und fördert die Waldwirtschaft im Land.

Försterin überprüft einen Baumstamm im Rahmen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. (Foto: LPA/Benjamin Pfitscher)

Den Wald nachhaltig bewirtschaften

Den Wald schützen und ihn gleichzeitig nutzen: Das ist kein Widerspruch, ganz im Gegenteil. Erst durch die aktive Waldpflege und die nachhaltige Bewirtschaftung bleibt der Wald gesund und widerstandsfähig. Der Landesforstdienst kümmert sich mit Waldbesitzenden, Jägerinnen und Jägern um die Pflege und den Schutz des Waldes.

Unterstützung - Aktion Waldeigentümer

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