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Monitoring

Dekorative Grafik

Fotofallen

Das Monitoring des Braubären in Südtirol erfolgt hauptsächlich durch den Gebrauch von Fotofallen und die Kontrolle von den sog. Kratz- oder Scheuerbäumen. Die Fotofallen werden dabei auf strategischen Posten aufgestellt, an welchen die Bären meist wandern. 

Kratz- oder Scheuerbäume

Um das Territorium eines Bären anzuzeigen, hinterlässt er Markierungen in Form von Losung oder Kratzspuren an Bäumen. Kratz sich ein Bär an einem Baum, mutet das an, als wolle er einen Juckreiz besänftigen. Tatsächlich ist das aber eine Form von Kommunikation. Der Bär massiert Hinterteil, Rücken, Flanken, Bauch, Kopf und Hals gründlich und hinterlässt damit seine persönliche Duftnote

Die sog. Scheuerbäume werden meistens von männlichen Tieren besucht. Experten vermuten, dass sich potentielle Konkurrenten um die Gunst der Weibchen so mit ihrem Geruch vertraut machen, um einen möglichen Kampf um das Weibchen aus dem Weg gehen können. Durch das Reiben des Felles am Baum verlieren die Bären Haare. Dies liefert anderen Braunbären, die während ihrer Wanderungen auf einen solchen Scheuerbaum treffen, eine Fülle von Informationen über den Revierinhaber, sein Geschlecht, den Zeitpunkt des Besuches und vieles mehr. 

Scheuerbäume dienen also wie Kommunikationszentren. Die vorbeiziehenden Bären nutzen sie zum Informationsaustausch.

Besenderung des Bären M13 Jahr 2011

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