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Eigentumsverhältnisse

Wem gehört der Wald in Südtirol?

Über 60% des Südtiroler Waldes ist in Privatbesitz (Einzelprivatwald und privates Miteigentum), wobei der Einzelprivatwald mit 52% dominiert. Öffentliche Körperschaften (Fraktionen und Gemeinden) sind mit 28% die zweit häufigste Eigentumskategorie. Private Körperschaften wie Interessentschaften und Nachbarschaften verfügen über 7% der Waldfläche. Die Körperschaftswälder kommen in Südtirol hauptsächlich im räteromanischen Siedlungsraum vor, wie im Vinschgau und in den ladinischen Tälern.

Sowohl die Landesforste, die von der Agentur Landesdomäne bewirtschaftet werden, als auch die Kirchenwälder nehmen jeweils einen Anteil von knapp 2 % ein.

Dekorative Grafik
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Die große Anzahl der Waldbesitzer (mehr als 23.000) und die geringe durchschnittliche Besitzfläche erschweren die Bewirtschaftung unserer Wälder. Mehr als die Hälfte der Waldeigentümer (ca. 13.500) besitzen eine Waldfläche zwischen 0 und 5 ha, nur 1% der Eigentümer (ca. 300) hingegen besitzt mehr als 100 ha Wald.

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Diese vielen kleinen Waldbetriebe (ca. 13.500) bewirtschaften 8% der Südtiroler Holzbodenfläche (ca. 25.000 ha), die wenigen großen Betriebe (ca. 300) bewirtschaften hingegen ein Drittel der Südtiroler Holzbodenfläche (ca. 110.000 ha).

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