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Graskarpfen, Weißer Amur - Ctenopharyngodon idella

Graskarpfen
Graskarpfen

Die Heimat dieses Fisches ist China, er wird auch als Ostasiatischer Pflanzenfresser bezeichnet. Eine Fortpflanzung ist unter natürlichen Verhältnissen bei uns nicht möglich, da der Fisch zur Laichzeit ein fließendes Gewässer mit Kiesgrund und einer Temperatur von min. 22°C benötigt. Der Graskarpfen wurde 1970 nach Südtirol eingeführt. Man verspricht sich von diesem Fisch in erster Linie Erfolge bei der biologischen Bekämpfung von übermäßigen Wasserpflanzenbeständen.

Merkmale

  • Langgestreckter Körper
  • im Querschnitt walzenförmig
  • große Schuppen mit dunkler Umrandung (Netzzeichnung)
  • eingedellte Schnauze
  • keine Bartfäden
  • leicht tiefliegendes Auge, erreicht bis 1 m Länge und 40 kg Gewicht

Lebensweise

Bevorzugt warme, tiefe Fließgewässer und Seen

Nahrung

Würmer, Insektenlarven, Schnecken; ab einer Temperatur von 18°C reiner Pflanzenfresser (bis zu 110% seines Körpergewichtes)

Vorkommen und Verbreitung in Südtirol

Er ist im Kalterer See sowie in den Montiggler Seen vorhanden.

Schonzeit

Keine

Schonmaß

Keines

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