Karausche - Carassius carassius
Die Karausche besiedelt den größten Teil Europas bis auf die nördlichsten Gebiete und den Mittelmeerraum. Die ursprüngliche Heimat dieser Art dürfte Osteuropa und Asien sein.
Merkmale
- Hochrückige, seitlich abgeflachte Fische mit einer langen, leicht nach außen gewölbten Rückenflosse
- keine Barteln
- mittlere Länge 15 - 25cm
- Grundfärbung braun mit Gelbtönen
- sehr anpassungsfähig
Lebensweise
- Widerstandsfähig
- unempfindlich hinsichtlich Verunreinigungen und Sauerstoffgehalt
- bewohnt Gewässer, welche für die meisten anderen Arten keine geeigneten Lebensbedingungen mehr bieten (beispielsweise stark verkrautete Tümpel, verschlammte Gräben
- Winterruhe im Bodenschlamm
- Laichzeit: Mai - Juli (erforderliche Temperatur: 14°C) Pflanzenlaicher
Nahrung
Bodentiere (Insektenlarven, Würmer, Weichtiere) und Pflanzenteile
Vorkommen und Verbreitung in Südtirol
Die Karausche findet man in zahlreichen Gräben zwischen Salurn und Meran. Einzelne Exemplare wurden auch in den Gräben des oberen Vinschgaus sowie in beiden Montiggler Seen festgestellt.
Schonzeit
Keine
Schonmaß
Keines



