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Zander - Stizostedion lucioperca

Zander
Zander

Die eigentliche Heimat des Zanders liegt östlich der Elbe und reicht bis Sibirien, zum Kaspischen Meer und Aralsee. Durch Besatz ist der Fisch heute in ganz Mittel-, West- und Nordeuropa verbreitet.

Merkmale

  • Langgestreckter, spindelförmiger Körper mit spitzem, endständigem Maul, bestückt mit Fangzähnen
  • zwei getrennte Rückenflossen
  • Kammschuppen
  • Grundfärbung meist silbergrau bis grünlich
  • Augen groß gewölbt und reflektierend

Lebensweise

  • Raubfisch des freien Wassers
  • meidet dichte Pflanzenbestände der Uferregion
  • bevorzugt große und mittlere warme Seen mit guten Sauerstoffverhältnissen sowie hartem Untergrund
  • lichtscheu, tagsüber in dunklen Verstecken
  • Nachträuber
  • Laichzeit: April - Mai (bei Wassertemperatur von 12°C bis 15°C) Laichstellen: Wurzeln oder versunkenes Astwerk (Totholz)

Nahrung

Kleine Fische der Freiwasserregion (Lauben, Rotaugen, Rotfedern, Barsche)

Vorkommen und Verbreitung in Südtirol

Ursprünglich war diese Art in Südtirol nicht vorhanden. In den siebziger Jahren ist sie im Kalterer See eingesetzt worden und bildet heute einen sich selbst erhaltenden Bestand. Einzelne Exemplare werden jährlich im Fennberger See gefangen.

Schonzeit

15. Februar - 30. April

Schonmaß

45 cm

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